IFS | Institut für Selbsterfahrung

Selbsterfahrung als therapeutisches Handwerk.

Menschen in helfenden Berufen sollten über eine hohe psychische Stabilität und eine befriedigende Lebensqualität verfügen. Um dahin zu gelangen, brauchen sie die Auseinandersetzung mit sich selbst: Die eigene Psyche ist das wichtigste Handwerkszeug in der alltäglichen Praxis! Ohne die Kenntnis der eigenen Persönlichkeitsstruktur kann therapeutische Arbeit nicht gelingen. Deshalb macht Selbsterfahrung einen zentralen Bestandteil in der Ausbildung- und Weiterbildung und im Berufsleben von Helfern aus.

Unsere Leistungen im Bereich Selbsterfahrung im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie

Wir begleiten Sie in Ausbildung, Weiterbildung und persönlicher Entwicklung. Alle Formate folgen der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®.

Gruppenselbsterfahrung

  • im Rahmen der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie- und psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zum Fachpsychotherapeuten
  • im Rahmen persönlicher Weiterentwicklung von Fachärzten sowie approbierten Psychologischen Psychotherapeuten und approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
  • für Studierende im Rahmen des Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie
Anfragen

Einzelselbsterfahrung

  • im Rahmen der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie- und psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Psychotherapie
  • im Rahmen der Weiterbildung zum Fachpsychotherapeuten
  • im Rahmen persönlicher Weiterentwicklung von Fachärzten sowie approbierten Psychologischen Psychotherapeuten und approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
  • für Studierende im Rahmen des Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie
Anfragen

Online-Fortbildungen aus dem Spektrum der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Imaginationsreise in den eigenen Sterbeprozess: was ich für mein Leben, für meine therapeutische Tätigkeit und für das Leben meiner Patienten daraus lernen kann.

Der nächste Termin im Jahr 2027 und weitere Informationen dazu werden in Bälde bekannt gegeben.

Für nähere Infos klicken Sie hier

Teilnehmerkreis

Ärzte aller Fachrichtungen und approbierte Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Inhalte und Ziele

Nicht nur nach Yalom beeinflusst eine erhöhte Sensibilität für existenzielle Fragen wie Alter, Krankheit und Tod das Wesen der Beziehung zwischen Therapeut und Patient enorm und wirkt sich auf jede einzelne therapeutische Sitzung aus. Die Beschäftigung mit einer der existentiellsten Fragen erfolgt in dieser Veranstaltung mittels einer geleiteten Imaginationsreise in den eigenen Sterbeprozess.

Nach Sokrates ist ein ungeprüftes Leben nicht lebenswert. Mit anderen Worten: Wenn wir unser Leben nicht kontinuierlich überprüfen, um sicherzugehen, dass seine Ausrichtung für uns stimmig ist, besteht die Gefahr, dass wir Gewohnheitsmuster kultivieren, die in der Zukunft von uns bedauert werden.

Dieses Gewahrsein, dass wir alle im Sterbeprozess und durch den Tod von allem getrennt werden, was uns wichtig ist, ist der Schlüssel der Erkenntnis, bezogen auf alle Gedanken, Redensarten und Handlungen, die einem guten Leben nicht förderlich sind. So werden die Nebenwirkungen lang gehegter Ansichten und Meinungen deutlich, indem diese in der Imagination zu Ende gedacht werden.

Durch den Lebensrückblick im Rahmen der geführten Imagination in den eigenen Sterbeprozess erkennen die Teilnehmer in der Regel sehr genau, worauf es ihnen selbst im Leben wirklich ankommt und ob ihr Leben tatsächlich nach diesen Dingen ausgerichtet ist oder sie unbewusst an ihnen vorbeigehen.

Die Teilnehmer erkennen zudem, was ihnen in solch einer Situation, von schwerer Erkrankung bis hin zum Sterbeprozess, Halt geben könnte. Dabei lautet eine thanatologische Devise: Was im Sterbeprozess hilft, hilft auch in jeder anderen schwierigen Situation. Durch diese Einsichten können sie das, was ihnen im imaginierten Sterbeprozess Halt gibt, bewusst in ihrem Leben kultivieren und auch in jeder anderen schwierigen privaten und beruflichen Lebenssituation einsetzen.

Bitte schreiben Sie uns persönlich an

Fortbildung zum Selbsterfahrungsleiter der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

  • für Fachärzte des psychotherapeutisch-psychiatrischen Bereichs nach eigenem Abschluss der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®
  • für approbierte Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach eigenem Abschluss der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®
  • für Fachpsychotherapeuten nach eigenem Abschluss der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®
Bitte schreiben Sie uns persönlich an

Inhalte der Selbsterfahrung sind u. a.:

  • Reflexion der eigenen Motivation zu psychotherapeutischer Tätigkeit
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunftsfamilie
  • Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Herausarbeitung eines individuellen, für die therapeutische Tätigkeit relevanten Veränderungswunsches
  • Reflexion und Umsetzung von Möglichkeiten zur Selbstveränderung.

Folgende Ziele sollen mit der Selbsterfahrung erreicht werden:

  • Erkennen eigener „blinder Flecken“
  • Erweiterung der Beziehungsfähigkeit zu Patienten und der Fähigkeit zur Distanz in der Therapeut-Klient-Beziehung
  • Erweiterung der Regulationsfähigkeit für eigene Emotionen
  • Erhöhung der psychischen Belastbarkeit und Psychohygiene
  • Erkennen und Nutzen persönlicher Ressourcen

Darüber hinaus möchten wir Ihnen gerne anbieten, zusätzlich persönliche Anliegen vorab zu formulieren. Wir werden uns bemühen, diese in die Selbsterfahrungsgruppe einzugliedern.

Sandra-Poppek-Herbst-Thomas-Mösler-Poppek-Herbst-Mösler

Nächste Selbsterfahrungsgruppen

Ein Beginn ist nur zum jeweiligen Startzeitpunkt der Selbsterfahrungsgruppe möglich.

Plätze frei

09.10.2026

Gruppe P1

LeitungDr. med. Sandra Poppek-Herbst
OrtIFS, Nettelbeckstr. 14, 90491 Nürnberg
Plätze8
TeilnehmerÄrzte

nach dem Konzept der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Platz anfragen
Plätze frei

30.10.2026

Gruppe GMei2

LeitungJohanne Meiners und Melanie Grathwohl
OrtPraxis Stein um Stein, J. Meiners, Hauptstr. 27a, 91094 Langensendelbach
Plätze9

nach dem Konzept der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Platz anfragen
Plätze frei

14.11.2026

Gruppe RüAr1

LeitungKatharina Rühl (PP) und Felix Arnold
OrtVALEARA (ehemals IVS), Rudolf-Breitscheid-Str. 39, 90762 Fürth
Plätze9

nach dem Konzept der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Platz anfragen
Plätze frei

27.11.2026

Gruppe PRühl2

LeitungKatharina Rühl (KJP) und Dr. med. Sandra Poppek-Herbst
OrtPraxis Katharina Rühl, Maxfeldstr. 45, 90409 Nürnberg
Plätze9

nach dem Konzept der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Platz anfragen
Plätze frei

25.01.2027

Gruppe SDie1

LeitungAmanda Sandell und Stephanie Diemer
OrtVALEARA (ehemals IVS), Rudolf-Breitscheid-Str. 39, 90762 Fürth
Plätze9

nach dem Konzept der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Platz anfragen
Plätze frei

13.03.2027

Gruppe RüMei4

LeitungJohanne Meiners und Katharina Rühl (PP)
OrtVALEARA (ehemals IVS), Rudolf-Breitscheid-Str. 39, 90762 Fürth
Plätze9

nach dem Konzept der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Platz anfragen

Sie möchten mehr über eine bestimmte Gruppe wissen? Schreiben Sie uns, dann senden wir Ihnen die Details zu Ablauf, Terminen und Anmeldung.

Warum Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®?

Ein Verfahren, das über Jahrzehnte in der Ausbildungspraxis gewachsen ist, wissenschaftlich untersucht wurde und von seinen Entwicklern selbst begleitet wird.

112

abgeschlossene Selbsterfahrungsgruppen unter der Leitung von Thomas Mösler und Sandra Poppek-Herbst

19

ausgebildete Selbsterfahrungsleiterinnen und Selbsterfahrungsleiter in den letzten zehn Jahren

58

supervidierte abgeschlossene Selbsterfahrungsgruppen

2

publizierte wissenschaftliche Studien

1

herausgegebenes Fachbuch

Dritte Welle der Verhaltenstherapie mit thanatologischer Ausrichtung

Das Verfahren orientiert sich an der sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie und bezieht die Auseinandersetzung mit Endlichkeit und Sterben ausdrücklich mit ein. Diese Verbindung ist in der Selbsterfahrung ungewöhnlich und prägt die Arbeit am IFS seit fast drei Jahrzehnten.

Supervision durch die Entwickler

Alle Selbsterfahrungsgruppen werden regelmäßig von Thomas Mösler und Sandra Poppek-Herbst supervidiert.

Intervision im Selbsterfahrungsleiterteam

Die Selbsterfahrungsleiterinnen und Selbsterfahrungsleiter tauschen sich regelmäßig in Intervision aus.

Verbindliche Grundsätze

Alle Leiterinnen und Leiter verpflichten sich zu den Grundsätzen achtsamkeitsbasierter Selbstentwicklung, im beruflichen wie im privaten Setting.

Berufsübergreifende Gruppen

Die Gruppen sind berufsübergreifend zusammengesetzt. Das ermöglicht kollegiales Arbeiten über die eigene Fachrichtung hinaus.

Geringe Dropout-Rate

Die Teilnehmenden bleiben ihren Gruppen über den gesamten Durchgang hinweg erhalten. Das spricht für die Tragfähigkeit des Rahmens.

Das Konzept

Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Markenanmeldung in Deutschland und Österreich

Richtlinienverfahren

Die Arbeit erfolgt im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie.

Geschlossenes Setting

Die Gruppen werden geschlossen begonnen und geschlossen beendet.

Maximal 9 Teilnehmer

Kleine Gruppen, in denen jede Person Raum hat.

Ein bis zwei Leitungen

Jede Gruppe wird von einer oder zwei ausgebildeten Selbsterfahrungsleitungen geführt.

Stimmen unserer Selbsterfahrungsleiter

Unsere Selbsterfahrungsleiterinnen und Selbsterfahrungsleiter haben die Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung selbst durchlaufen und geben sie heute weiter.

Aus Fremden werden Vertraute. Immer wieder Teil dieses Prozesses sein zu dürfen, erfüllt mich mit tiefer Freude.

Dr. med. Helen Sommerer

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Als Leiter darf ich die Reisen anderer begleiten und selbst Reisender sein. Lehrender und Lernender zugleich.

Felix Arnold

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Ich staune auch nach Jahren, welche Veränderungen die Teilnehmer im Verlauf schaffen.

Katharina Rühl

Psychologische Psychotherapeutin

Kontakt und Anmeldung

Haben Sie Fragen? Möchten Sie sich anmelden? Wir beraten Sie gerne.

  • Telefon: 0049 – (911) 5976767 

  • Sprechzeiten: Dienstag / Mittwoch 9:00 Uhr bis 13.00 Uhr

  • Fax:  0049 – (911) 5976768

  • E-Mail: info@ifs-nuernberg.de
  • Adresse: Nettelbeckstraße 14, D-90491 Nürnberg

„Selbsterfahrung bedeutet, sich selbst ein Stück näher zu kommen, für ein Leben mit mehr Klarheit, Balance und Zufriedenheit. Wir freuen uns darauf, diesen Weg mit Euch zu gehen.“

Häufige Fragen zur Selbsterfahrung

Ist Selbsterfahrung ein Selektionselement für die Aus- und Weiterbildung insgesamt?

Bestehende Hindernisse für den Beruf, die im psychotherapeutischen Kontakt für den Patienten und auch für den Therapeuten selbst schädigend sein können, und die sich im Laufe der Gruppenselbsterfahrung nicht ausreichend auflösen lassen, können zusätzlich in der Supervision, im psychotherapeutischen Setting oder in Einzelselbsterfahrung angegangen werden. Dabei ist die Selbsterfahrung alleine nicht das ausschlaggebende Kriterium, ob jemand für die psychotherapeutische Behandlung empfohlen werden kann. 

Vielmehr werden für die Eignung alle Aus- und Weiterbildungsbelange in Betracht gezogen – immer in Bezug auf den Schutz für den Aus- und Weiterbildungsteilnehmer und seine Patienten bei der Ausübung des Psychotherapeutenberufes. Die Zahl der Aus- und Weiterbildungsteilnehmer, die mit der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek® nicht zurechtkamen lag bisher bei rund der Hälfte des bundesweiten Durchschnitts (Steffi Nodop & Bernhard Strauß, in: „Der Blick auf sich selbst – Selbsterfahrung in der Psychotherapie“, Hrsg.: Thomas Mösler, Sandra Poppek, Johannes Kemper, Andreas Rose, Wolfram Dorrmann, Psychotherapie-Verlag, Tübingen 2016, S. 57-88). 

Wird in einem dieser sehr wenigen Einzelfälle der Eintritt in die Praktische Ausbildung verwehrt, um den Aus- und Weiterbildungsteilnehmer bzw. seine Patienten vor Schaden bei der Ausübung unseres Berufes zu schützen, besteht weiter die Möglichkeit, nach Absolvierung problemspezifischer Anregungen, die mit den Aus- und Weiterbildungsleitern abgesprochen werden (zum Beispiel Einzelselbsterfahrung oder eine dem Problem angemessene Anzahl von Stunden in Einzel- oder Gruppenpsychotherapie), die Aus- und Weiterbildung weiter fortzusetzen.

Am IFS stehen derzeit 16 Selbsterfahrungsleiter zur Wahl, wobei in der Regel jede Gruppe bei einer maximalen Gruppenteilnehmergröße von 9 Personen von zwei Selbsterfahrungsleitern geleitet wird. Jeder interessierte Aus- und Weiterbildungsteilnehmer kann darüber hinaus in einem Vorgespräch alle seine Fragen, Bedenken und auch seine spezielle Wünsche klären.

Im Wesentlichen geht es um eine Verminderung der persönlichen „Verletzlichkeit“. Eine ausgeprägte persönliche Verletzlichkeit führt zu einer Belastung jeder Beziehungsebene. Sehr verletzlichen Menschen wird von anderen Personen mit weniger Offenheit begegnet, was für den Beruf eines Psychotherapeuten im professionellen Setting kontraproduktiv ist. Unsere Aufgabe als Selbsterfahrungsleiter sehen wir darin, für jedes Gruppenmitglied ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, dass jeder seine mit der eigenen Verletzlichkeit verbundenen dysfunktionalen Sichtweisen, Schemata und die daraus entstehenden Emotionen vermindern bzw. auflösen kann. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Beruf, sondern auch auf die privaten Beziehungen zu Familienangehörigen, Freunden, Partnern und Partnerinnen aus und führt zu einem deutlich messbaren Anstieg der Lebensqualität unserer Gruppenteilnehmer.

Selbstverständlich kann jeder Teilnehmer in der Selbsterfahrung ein Feedback zu seiner aktuellen Wirkung als Psychotherapeut erwarten. Die Klarheit darüber, wie man auf Andere als Therapeut wirkt (z. B. bezüglich der eigenen Interaktionskompetenz, der eigenen Introspektions-Reflexionsfähigkeit und des Erkennens eigener „blinder Flecken“, usw.) ist ein Lernziel dieses Aus- und Weiterbildungsbausteines. Diese Feedbacks werden in aller Regel durch die anderen Gruppenteilnehmer über die Anzahl der Treffen durch spezielle Übungen aufgebaut. Diese Feedbacks schließen alle personenbezogenen Signale auf der Beziehungsebene (wie verbales, paraverbales und nonverbales Verhalten wie Mimik, persönliches Auftreten usw.) mit ein, damit sich die Teilnehmer später als Psychotherapeuten selbstkongruent und sicher in ihrer professionellen Rolle bewegen können.

Wer an sich selbst arbeiten möchte, um sich z. B. in Bezug auf die eigene Beziehungsfähigkeit weiterzuentwickeln und um weniger eigene Verletzlichkeit sowohl privat als auch beruflich zu erleben, ist in den Selbsterfahrungsgruppen am IFS gut aufgehoben. Bislang konnten nach unserer kontinuierlichen Evaluation die allermeisten Teilnehmer die Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek® mit großem persönlichen Gewinn für ihr privates und berufliches Leben durchführen.

Wie in einer verhaltenstherapeutisch fundierten Psychotherapie üblich, gibt es auch in der Selbsterfahrung „Zwischenarbeiten“, wobei den Teilnehmern (im Falle von schriftlichen Übungen) freigestellt ist, wieviel sie zu den einzelnen Aufgaben schreiben. Tatsächlich werden alle Zwischenarbeiten von den jeweiligen Selbsterfahrungsleitern gelesen – ohne Aufpreis. Viele der in den Zwischenarbeiten behandelten Themen haben eine so hohe Praxisrelevanz, dass sie schon zu Beginn der Aus- und Weiterbildung im direkten Patientenkontakt umgesetzt werden können. Hiermit sind auch „Anfänger“ in der Lage, bereits nach ihrem ersten Selbsterfahrungsgruppentreffen Patienten tragfähige Beziehungsangebote zu machen und nützliche Anregungen anzubieten.

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