IFS | Institut für Selbsterfahrung

Über uns

Zwei Ärzte, eine Methode und fast drei Jahrzehnte Arbeit mit Selbsterfahrung. Das IFS wurde von Thomas Mösler und Sandra Poppek-Herbst in Nürnberg gegründet.

Wofür wir stehen

Selbsterfahrung ist am IFS kein Aus- und Weiterbildungsabschnitt, den man abhakt. Sie ist die Grundlage therapeutischer Arbeit. Wer mit Menschen arbeitet, braucht ein genaues Bild der eigenen Muster, Reaktionen und blinden Flecken.

Daran arbeiten wir: verhaltenstherapeutisch strukturiert, achtsamkeitsbasiert und ressourcenorientiert, in geschlossenen Gruppen von 8 bis 10 Personen. Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt dort.

Unsere Leitung

Zwei Menschen, die das Selbsterfahrungskonzept entwickelt haben.

Thomas Mösler

PD Dr. med. | Gründer und Leitung

Thomas Mösler, PD Dr. med., wurde 1955 in München geboren. Nach einem Doppelstudium der Humanmedizin und der Geisteswissenschaften mit den Schwerpunkten Philosophie und Psychologie (bei Prof. Matussek, Psychoanalyse; bei Prof. Brengelmann, Verhaltenstherapie) spezialisierte er sich als Arzt in den drei Fachdisziplinen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. 1991 erfolgte die Habilitation über das Thema suizidale Handlungen. Wissenschaftlich weitete er das Spezialgebiet seiner Habilitation über selbstaggressive Handlungen auf fremdaggressive Handlungen aus.

Thomas Mösler arbeitete viele Jahre als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen und errichtete die einzige universitäre Sexualmedizinische Ambulanz in Bayern. Seit Beginn seiner Tätigkeit als Arzt vor mehr als 20 Jahren betätigt er sich in der medizinischen Behandlung und psychotherapeutischen Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen. Seit 1980 und der Zusammenarbeit mit Prof. Stanislav Grof forscht er zu Sucht, psychoaktiven Substanzen und den entsprechenden ambulanten Heilverfahren.

Thomas Mösler ist lehrbefugt für Psychiatrie, Verhaltenstherapie, Psychotherapeutische Medizin, Sexualmedizin, Sexualtherapie und Psychoonkologie. Er forscht und hält an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über "Selbsterfahrung in der Verhaltenstherapie" eine Vorlesung. Er hat das wissenschaftliche Studium zu Selbstentwicklung und Bewusstseinsaufbau, "Unity in Duality: Philosophie und Wissenschaft vom Bewusstsein, Persönliche Entwicklung und Psychotherapeutische Anwendung", abgeschlossen und beforscht weiter Achtsamkeitspraktiken und meditative Geistesschulen auf ihre psychotherapeutische Anwendbarkeit.

Von 2000 bis Ende Februar 2026 leitete er das staatlich anerkannte Institut für Verhaltenstherapeutisch fundierte Psychotherapie, Verhaltensmedizin, Systemisch fundierte Psychotherapie und Sexuologie (IVS) in Nürnberg und Fürth, dessen Gründungsmitglied er war. Im März 2026 gründete er gemeinsam mit Sandra Poppek-Herbst das Institut für Selbsterfahrung IFS in Nürnberg.

Sandra Poppek-Herbst

Dr. med. | Gründerin und Leitung

Sandra Poppek-Herbst, Dr. med., geboren 1968 in Gelsenkirchen. Sie ist ärztliche Psychotherapeutin.

Sie ist durch die Bayerische Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie e. V. lehrbefugt für Sexualmedizin, Sexual- und Paartherapie sowie Psychoonkologie. Sie hat das wissenschaftliche Studium zu Selbstentwicklung und Bewusstseinsaufbau, "Unity in Duality: Philosophie und Wissenschaft vom Bewusstsein, Persönliche Entwicklung und Psychotherapeutische Anwendung", abgeschlossen.

Bis Ende Februar 2026 leitete sie das staatlich anerkannte Institut für Verhaltenstherapeutisch fundierte Psychotherapie, Verhaltensmedizin, Systemisch fundierte Psychotherapie und Sexuologie (IVS) in Nürnberg und Fürth, dessen Gründungsmitglied sie war.

Im März 2026 gründete sie gemeinsam mit Thomas Mösler das Institut für Selbsterfahrung IFS in Nürnberg.

Unsere Methode

Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Das Verfahren verbindet verhaltenstherapeutische Struktur mit achtsamkeitsbasierten Elementen. Es wurde über Jahre in der Aus- und Weiterbildungspraxis entwickelt, in einem Fachbuch beschrieben und wissenschaftlich untersucht.

Fachbuch

Beschrieben und dokumentiert

Thomas Mösler und Sandra Poppek-Herbst haben das Konzept in einem gemeinsamen Fachbuch festgehalten.

Studie

Wissenschaftlich untersucht

Eine publizierte Studie untersucht die Wirksamkeit des Verfahrens in der therapeutischen Ausbildung.

®

Geschütztes Verfahren

Die Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek® wird am IFS von ihren Entwicklern selbst gelehrt.

Der Weg zum IFS

Drei Jahrzehnte Arbeit an einem Verfahren, von den ersten Fortbildungskursen bis zum eigenen Institut.

1996

Gründung der Bayerischen Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie e. V.

Thomas Mösler, Sandra Poppek und Kollegen gründen den Verein. Er bietet zunächst sexualtherapeutische und verhaltenstherapeutische Fortbildungskurse für Psychologen und Ärzte an.

2000

Gründung des staatlich anerkannten Ausbildungsinstituts IVS in Nürnberg und Fürth

Träger ist die Bayerische Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie e. V. Das IVS bietet neben Fortbildungen die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie Weiterbildungen für Ärzte an. Thomas Mösler und Sandra Poppek übernehmen neben der Institutsleitung den Ausbildungsabschnitt Selbsterfahrung und leiten bis Ende 2025 gemeinsam nahezu alle Selbsterfahrungsgruppen der Ausbildungsteilnehmer.

2007

5. Fachtagung des IVS zur sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie

Jon Kabat-Zinn folgt der Einladung von Thomas Mösler und referiert zu Achtsamkeit, Akzeptanz und Mitgefühl in achtsamkeitsbasierten Interventionen wie MBSR. Der Grundstein für die Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek wird gelegt.

2014

12. Fachtagung "Selbsterfahrung und Psychotherapie" im Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg

Unter der Leitung von Thomas Mösler und Sandra Poppek sind namhafte Selbsterfahrungsleiter des deutschsprachigen Raumes als Dozenten geladen. Am Vorabend findet ein akademischer Austausch zur Selbsterfahrung in der Aus- und Weiterbildung statt.

2016

Erscheinungsjahr des Buches "Der Blick auf sich selbst: Selbsterfahrung in der Psychotherapie"

Herausgegeben von Thomas Mösler, Sandra Poppek, Johannes C. Kemper, Andreas Rose und Wolfram Dorrmann. Das Buch stellt alle wichtigen Selbsterfahrungsströmungen vor und lässt namhafte Forscher ebenso wie Teilnehmende zu Wort kommen.

2017

Aufbau des Teams der Selbsterfahrungsleiter

Thomas Mösler und Sandra Poppek beginnen, ehemalige Teilnehmende als Leiterinnen und Leiter der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek® auszubilden.

2019

Eintragung der Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt

Die Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek® wird im deutschen Markenregister eingetragen.

2020

Eintragung der Marke beim Österreichischen Patentamt

Ein Jahr später folgt die Eintragung im Register des Österreichischen Patentamtes.

2026

Übergabe des IVS und Gründung des IFS in Nürnberg

Das IVS geht an die VALEARA Bottrop GmbH über. Thomas Mösler und Sandra Poppek-Herbst gründen das Institut für Selbsterfahrung. Das Team der Selbsterfahrungsleiter besteht zu diesem Zeitpunkt aus 16 aktiven Vertreterinnen und Vertretern.

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Ob Anmeldung oder offene Fragen: Wir melden uns persönlich innerhalb weniger Tage zurück.

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Zwei Schwerpunkte am IFS

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Selbsterfahrung. Daneben widmet sich Thomas Mösler einem zweiten Feld, das ihn seit Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit begleitet.

Schwerpunkt 1

Achtsamkeitsbasierte Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Verhaltenstherapeutisch fundierte Selbsterfahrung in geschlossenen Gruppen, entwickelt von Thomas Mösler und Sandra Poppek-Herbst und geleitet von Ihnen selbst und einem großen Team an Selbsterfahrungsleitern. Fachlich beschrieben in einem gemeinsamen Fachbuch und in zwei publizierten Studien.

Zur Selbsterfahrung

Schwerpunkt 2

Achtsamkeitsbasierte Thanatologie

Online-Fortbildungen aus dem Spektrum der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek®

Imaginationsreise in den eigenen Sterbeprozess: was ich für mein eigenes Leben und das meiner Nächsten daraus lernen kann.

Der nächste Termin im Jahr 2027 und weitere Informationen dazu werden in Bälde bekannt gegeben.

Für nähere Infos klicken Sie hier

Sie haben vielleicht von Ihrer Tochter, Ihrem Sohn, Ihrem Partner, Ihrer Partnerin, Ihrer Mutter, Ihrem Vater, einem Freund oder einer Freundin in Aus- oder Weiterbildung von der Imaginationsreise in den eigenen Sterbeprozess aus der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek® gehört und sind an persönlicher Selbstentwicklung interessiert. Dann lassen Sie sich gerne für die nächste Veranstaltung vormerken.

Teilnehmerkreis

Alle an Selbstentwicklung interessierten Menschen.

Inhalte und Ziele

Nicht nur nach Yalom beeinflusst eine erhöhte Sensibilität für existenzielle Fragen wie Alter, Krankheit und Tod das Wesen der Beziehung zwischen Menschen enorm und wirkt sich auf jede einzelne Begegnung aus. Die Beschäftigung mit einer der existentiellsten Fragen erfolgt in dieser Veranstaltung mittels einer geleiteten Imaginationsreise in den eigenen Sterbeprozess.

Nach Sokrates ist ein ungeprüftes Leben nicht lebenswert. Mit anderen Worten: Wenn wir unser Leben nicht kontinuierlich überprüfen, um sicherzugehen, dass seine Ausrichtung für uns stimmig ist, besteht die Gefahr, dass wir Gewohnheitsmuster kultivieren, die in der Zukunft von uns bedauert werden.

Dieses Gewahrsein, dass wir alle im Sterbeprozess und durch den Tod von allem getrennt werden, was uns wichtig ist, ist der Schlüssel der Erkenntnis, bezogen auf alle Gedanken, Redensarten und Handlungen, die einem guten Leben nicht förderlich sind. So werden die Nebenwirkungen lang gehegter Ansichten und Meinungen deutlich, indem diese in der Imagination zu Ende gedacht werden.

Durch den Lebensrückblick im Rahmen der geführten Imagination in den eigenen Sterbeprozess erkennen die Teilnehmer in der Regel sehr genau, worauf es ihnen selbst im Leben wirklich ankommt und ob ihr Leben tatsächlich nach diesen Dingen ausgerichtet ist oder sie unbewusst an ihnen vorbeigehen.

Die Teilnehmer erkennen zudem, was ihnen in solch einer Situation, von schwerer Erkrankung bis hin zum Sterbeprozess, Halt geben könnte. Dabei lautet eine thanatologische Devise: Was im Sterbeprozess hilft, hilft auch in jeder anderen schwierigen Situation. Durch diese Einsichten können sie das, was ihnen im imaginierten Sterbeprozess Halt gibt, bewusst in ihrem Leben kultivieren und auch in jeder anderen schwierigen privaten und beruflichen Lebenssituation einsetzen.

Bitte schreiben Sie uns persönlich an
Für Ausbilder und Institute

Selbsterfahrung anleiten

Selbsterfahrung ist fester Bestandteil der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung. Wer sie anleitet, trägt Verantwortung in vielerlei Hinsicht. Auf unserer Seite für Selbsterfahrungsleiter finden Sie:

  • Was die Rolle der Selbsterfahrungsleitung umfasst und wo sie sich von Therapie und Supervision unterscheidet
  • Wie wir am IFS mit der Achtsamkeitsbasierten Selbsterfahrung nach Mösler/Poppek® arbeiten
  • Welche Formate wir für Selbsterfahrungsleiter und Ausbildungsinstitute anbieten
Zur Seite Selbsterfahrungsleiter

Warum das relevant ist

In der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung ist Selbsterfahrung ein verpflichtender Baustein. Umso mehr kommt es darauf an, wer sie leitet und mit welchen Methoden. Ein tragfähiger Rahmen kann entscheidend sein für den eigenen weiteren beruflichen wie privaten Werdegang und hat Einfluß auf die Therapeuten-Klienten-Beziehung.